Martin Schlumpf
Klarinettentrio für Klarinette, Cello und Klavier
Kapitel 1 im Buch der Proportionen (1997)
Martin Schlumpf
Klarinettentrio für Klarinette, Cello und Klavier
Kapitel 1 im Buch der Proportionen (1997)
- Formazione clarinetto, violoncello e pianoforte
- Compositore Martin Schlumpf
-
Difficoltà
- Edizione partitura per pianoforte e set di parti
- Casa Editrice Edition Kunzelmann
- Numero d'ordine KU-GM1906
IVA inclusa,
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Descrizione:
Das Klarinettentrio bildet das Kapitel I in meinem 'Buch der Proportionen' (seither ist auch Kapitel II, 'Cumuli III' für sieben Instrumente von 1999, entstanden). Es geht hier um eine möglichst variative und vielgestaltige, aber auch strikte und nachvollziehbare Gestaltung der Rhythmik. Die Stimmen sollen oft voneinander quasi unabhängig laufen, sich in unterschiedlichen Zeitebenen befinden, und doch den 'Kontakt zueinander' nicht verlieren.
Nach den Zahlen der Fibonacci-Reihe (Annäherungen an den Goldenen Schnitt) ist die Großform durch zahlreiche Unterteilungen einer Gesamtlänge von 1597 Sekunden konzipiert: auf mehreren Ebenen sind die Proportionen des Goldenen Schnittes ineinander verschachtelt, was zu einem Labyrinth von zunächst noch leeren 'Zeitkasten' geführt hat, die ich sukzessive mit rhythmisch-metrischen, melodischen, harmonischen, konzeptionellen, artikulatorischen, dynamischen und Tonraum-Ideen 'gefüllt' habe. Dabei sind auch unterschiedliche Arten von Analogien, resp. Reprisen eingeflochten.
Kurz vor der Mitte des Stücks gibt es eine Annäherung an eine Stelle aus dem ersten Satz des Brahmsschen Klarinettentrios: die Musik verwandelt sich, ist ziemlich überraschend nahe bei Brahms und entfernt sich dann mit Partikeln dieser vergangenen Tonsprache wieder davon
Das Trio ist meiner Frau Antoinette und allen, die den Rhythmus haben gewidmet.
Martin Schlumpf
Nach den Zahlen der Fibonacci-Reihe (Annäherungen an den Goldenen Schnitt) ist die Großform durch zahlreiche Unterteilungen einer Gesamtlänge von 1597 Sekunden konzipiert: auf mehreren Ebenen sind die Proportionen des Goldenen Schnittes ineinander verschachtelt, was zu einem Labyrinth von zunächst noch leeren 'Zeitkasten' geführt hat, die ich sukzessive mit rhythmisch-metrischen, melodischen, harmonischen, konzeptionellen, artikulatorischen, dynamischen und Tonraum-Ideen 'gefüllt' habe. Dabei sind auch unterschiedliche Arten von Analogien, resp. Reprisen eingeflochten.
Kurz vor der Mitte des Stücks gibt es eine Annäherung an eine Stelle aus dem ersten Satz des Brahmsschen Klarinettentrios: die Musik verwandelt sich, ist ziemlich überraschend nahe bei Brahms und entfernt sich dann mit Partikeln dieser vergangenen Tonsprache wieder davon
Das Trio ist meiner Frau Antoinette und allen, die den Rhythmus haben gewidmet.
Martin Schlumpf