Fröhlich, zärtlich
aus: Sonne, Mond und Sterne
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Peter Schindler
Fröhlich, zärtlich
aus: Sonne, Mond und Sterne
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Peter Schindler
Fröhlich, zärtlich

aus: Sonne, Mond und Sterne

  • Formazione coro maschile (TB) e pianoforte
  • Compositore Peter Schindler
  • Difficoltà
    (media)
  • Edizione partitura per pianoforte
  • Casa Editrice Carus-Verlag
  • Numero d'ordine CV09267-00
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Descrizione:

  • Lingua: tedesco
  • Pagine: 4
  • Pubblicazione: 07.11.2022
  • Durata: 3:30
  • Dimensioni: 210 x 297 mm
  • Peso: 12 g
  • Genere: Musica classica, Musica classica moderna
  • Accompagnamento: Pianoforte
  • ISMN: 9790007296254
Peter Schindlers abendfüllendes weltliches Chorwerk Sonne, Mond und Sterne erzählt eine Liebesgeschichte nach "alten" Texten, die durch die musikalische Umsetzung eine neue Interpretation erfahren. Die Sätze handeln von den Himmelskörpern Sonne, Mond und Sterne; von Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft, Zeit, Lebenskreislauf, von Träumen und vom Sterben. Alltägliches, Derbkomisches wird dabei genauso besungen wie Tiefernstes. Nun sind einzelne Sätze in Einzelausgaben mit Klavierbegleitung erhältlich.

- Chorsatz von mittlerem Schwierigkeitsgrad
- spricht den erfahrenen "Brahms-Requiem-Chor" ebenso an wie ambitionierte Kammer- oder Jugendchöre, die aus der Gospel-, Pop- oder Jazzliteratur kommen
- zwischen Jazz, Chanson, Pop und Kammermusik

Peter Schindler über "Fröhlich, zärtlich":
Die hier vorliegende 1-3-stimmige Vertonung für Männerstimmen ist eine Neuvertonung eines Tageliedtextes des Minnesängers Oswald von Wolkenstein, der von 1377 bis 1445 in Südtirol wirkte. Es besingt nicht die entsagende Hohe Minne, sondern stellt die körperliche Vereinigung in den Mittelpunkt.

"Fröhlich, zärtlich" greift einen psalmodischen Duktus auf. In weiten melodischen Bögen unter langsam wechselnden Harmonien werden die Sehnsuchtsworte an die Liebste im freien Rhythmus deklamiert. So bleibt interpretatorische Freiheit für die kunstvoll lebensnahen Bildern, die in dichten Reihungen und synonymen Häufungen nur so sprudeln.

Vergessene Worte kommen in diesem Gedicht ans Tageslicht. Wer sich länger mit ihnen befasst, sich in den Klang hineinhört, spürt ihre Poesie, die bis heute bezaubert. Wer sich gerne umarmt, kann zukünftig mittelalterlich sagen: "Lasst uns allzeit frisch tussen." Denn "tussen" ist ein altes Wort für drücken.